Eierstockkrebs verursacht keine eindeutigen Frühsymptome, die auf ihn verweisen. Die ersten Symptome sind meist unspezifisch und schwer zuzuordnen. Daher wird die Erkrankung bei mehr als zwei Drittel der Patientinnen erst dann entdeckt, wenn sich die Krebszellen bereits im kleinen Becken und/oder Bauchraum ausgebreitet haben.2
Eierstockkrebs ist besonders heimtückisch, da die frühen Symptome so unauffällig sind. So gehören zum Beispiel dazu
Treten solche Symptome auf und kommt es über mehrere Wochen zu keiner Besserung, sollten Betroffene das Gespräch mit ihrer Gynäkologin oder ihrem Gynäkologen suchen.2
Die Abklärung von Beschwerden oder einem auffälligen Befund umfasst unterschiedliche Schritte und reicht von einer Tastuntersuchung über eine Ultraschalluntersuchung (transvaginaler Ultraschall) bis zu Bauchultraschall, Computertomographie (CT), Magnetresonanztomographie (MRT) sowie Positronen-Emissions-Tomografie (PET) oder einer Darmspiegelung. Ein Blutbild kann zusätzliche Hinweise liefern, inbesondere auf Tumormarker, wie den CA-125-Wert. Durch die Auswahl individuell geeigneter Untersuchungsmethoden kann im jeweiligen Einzelfall eine erste Diagnose gestellt werden. 2
Sollte sich der Verdacht erhärten, liefert in der Regel erst ein operativer Eingriff endgütlige Gewissheit.
Quellen:
1https://www.gesundheit.gv.at/krankheiten/krebs/eierstock-gebaermutterhalskrebs/eierstock-diagnose.html (abgefragt am 9.9.2025)